Kunst in der Praxis Ott

Kiefergelenk­therapie/CMD

Eine Kiefergelenktherapie kann empfehlenswert sein, wenn eine Funktionsstörung des Kauapparates vorliegt, eine so genannte craniomandibuläre Dysfunktion (CMD). Diese betrifft vor allem Kiefergelenke und Kaumuskulatur, kann aber darüber hinaus weitreichende Beschwerden nach sich ziehen.

Dazu gehören:

  • Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen
  • Tinnitus (Ohrgeräusche) und Ohrenschmerzen
  • unklare Schmerzen im Gesichtsbereich
  • Muskelverspannungen.

Neben schlecht sitzendem oder falsch angepasstem Zahnersatz zählen Zahnfehlstellungen und stressbedingtes Zähneknirschen zu den Hauptursachen der Kiefergelenkprobleme.

Zielgerichtete Behandlung

Stellt sich heraus, dass die Probleme durch ungenau angepassten Zahnersatz hervorgerufen werden, kann dieser korrigiert bzw. ausgetauscht werden.

Bei anderen Ursachen ist eine weiterführende Behandlung erforderlich, unter anderem mit unterschiedlichen Zahnschienen. Die Michigan-Schiene ist beispielsweise eine Schiene, die das Kiefergelenk in der korrekten Position hält. Bei Zähneknirschen ist eine Aufbiss-Schiene (Knirscherschiene) zum Schutz der Zahnsubstanz empfehlenswert.

Zusätzlich ist bei einigen Patienten eine begleitende Behandlung sinnvoll. Wir arbeiten dazu interdisziplinär.